Was verdient ein Gießereimechaniker?
Gießereimechaniker fertigen und betreuen Formen, Kerne und Gießanlagen: Sie bereiten Schmelze und Formstoffe vor, steuern Gießprozesse und sichern die Qualität von Gussteilen – etwa in Eisen-, Stahl- und Nichteisen-Gießereien. Das Bruttogehalt hängt von Region, Tarifbindung, Schichtzulagen und Betrieb ab. Als Orientierung verdienen Ausgelernte in Deutschland 2026 oft etwa 3.100–3.700 € brutto im Monat; in der Ausbildung liegen typische Spannen bei rund 970–1.300 €.
Gehalt nach Region (brutto/Monat)
Orientierungsangaben Stand 2026. Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarifbindung, Schicht- und Erschwerniszulagen, Betrieb, Region, Erfahrung und Verantwortung in der Gießerei ab und ist keine Garantie.
Weiterbildungsoptionen
Beruf und Alltag
Ein Gießereimechaniker bereitet Formen und Anlagen vor, steuert Gieß- und Schmelzprozesse und prüft Gussteile auf Maß und Fehler. Zum Alltag gehören Schichtarbeit an heißen Anlagen, präzises Arbeiten unter strengen Sicherheitsregeln sowie enge Abstimmung mit Schmelze, Formerei, Nachbearbeitung und Qualitätssicherung.
- Formen, Kerne und Gießanlagen vorbereiten; Schmelze, Formstoffe und Hilfsmittel nach Vorgaben bereitstellen.
- Gießprozesse steuern und überwachen – von der Schmelze über das Abgießen bis zum Auspacken und Entkernen.
- Gussstücke prüfen, nacharbeiten und dokumentieren; Maß-, Oberflächen- und Fehlerkontrollen durchführen.
- Maschinen und Anlagen der Gießerei warten, Störungen beheben und mit Instandhaltung sowie Qualitätssicherung abstimmen.
- Persönliche Schutzausrüstung tragen; Hitze-, Staub-, Lärm- und Gefahrstoffschutz strikt einhalten.
- Schicht- und Teamarbeit in der Gießerei sind üblich; Abstimmung mit Schmelzern, Formern und Labor ist Alltag.